Drei Komponenten, einzeln oder gemeinsam einsetzbar

Projektmanagement

durch Action Learning

E-Learning auf Grundlage der ISO 21502 · Begleitete Fallstudie · Projektmanagementsimulation

Für Bachelor- und Masterstudiengänge, Weiterbildung, berufliche Qualifizierung und betriebliche Projektmanagementschulungen.

Lernarchitektur entdeckenProgrammformate und Zeitpläne
01
Selbstständiger Wissensaufbau (E-Learning)
02
Gemeinsame Anwendung (begleitete Fallstudie)
03
Iteratives Coaching und kontinuierliches Feedback
04
Dynamische Simulation und strukturierte Reflexion

01 — Die Grundlagen

Ein Bezugsrahmen für das Management.
Eine Methode zum Lernen.

Zwei Säulen verbinden eine methodenneutrale internationale Norm mit praxisorientiertem, handlungsbasiertem Lernen. Der gesamte Lernweg umfasst Wissenserwerb, begleitetes Projektarbeiten, realitätsnahe Entscheidungen und Reflexion.

Erste Säule

ISO 21502

Der Bezugsrahmen beruht auf der internationalen Norm ISO 21502. Sie bietet einen methodenneutralen Bezugsrahmen für das Projektmanagement und lässt sich daher in unterschiedlichen Organisationen, Projektarten und Vorgehensweisen anwenden.

Zweite Säule

Action Learning

Der didaktische Ansatz beruht auf Action Learning, bei dem praktische Kompetenzen durch die Anwendung von Wissen auf reale Projektarbeit entwickelt werden.

Zweck und Ziel

Zweck: Die Lücke zwischen dem Verständnis der Projektmanagementgrundsätze und ihrer Anwendung auf praktische Projektherausforderungen schließen. ISO 21502 bietet einen gemeinsamen Bezugsrahmen. Action Learning entwickelt die Fähigkeit, diesen durch Projektarbeit, Feedback und Reflexion anzuwenden.

Ziel: Die Teilnehmenden befähigen, Projekte mithilfe von an ISO 21502 ausgerichteten Praktiken, gemeinsamer Problemlösung und fundierten Entscheidungen unter sich ändernden Bedingungen zu initiieren, zu planen, durchzuführen, zu steuern und abzuschließen.

Didaktischer Ablauf und angestrebte Lernergebnisse

Ablauf: Die Teilnehmenden bearbeiten E-Learning-Aufgaben und eine begleitete Fallstudie außerhalb der Lehrveranstaltungen, je nach Aufgabe einzeln oder in Kleingruppen. In wöchentlichen oder anderweitig terminierten 30-minütigen Coaching-Sitzungen stellen die Gruppen ihre Zwischenergebnisse vor, erhalten Feedback und verbessern ihre Projektlösungen vor der endgültigen Abgabe. Die computergestützte Projektmanagementsimulation ermöglicht das Üben von Durchführung und Steuerung unter sich ändernden Bedingungen. Strukturierte Nachbesprechungen dienen dazu, Entscheidungen, Ergebnisse und gewonnene Erkenntnisse zu vergleichen.

Angestrebte Lernergebnisse: Nach Abschluss des gesamten Lernwegs sollen die Teilnehmenden den Zweck und die Ziele eines Projekts definieren, ein Vorgehen auswählen und begründen, einen Projektauftrag und einen Projektmanagementplan erstellen, Stakeholder und Risiken identifizieren und bewerten, unter veränderten Bedingungen begründete Entscheidungen zur Durchführung und Steuerung treffen sowie Ergebnisse reflektieren können, um ihre Entscheidungen und Arbeitsweisen zu verbessern.

02 / Lernarchitektur

Vier zentrale
didaktische Prinzipien

01

Selbstständiger Wissensaufbau (E-Learning)

Durch kurze animierte Videos, Übungen und Quizfragen schaffen die Lernenden eine gemeinsame Grundlage in Projektmanagementkonzepten, Fachbegriffen und an ISO 21502 ausgerichteten Praktiken. Das Lernen im eigenen Tempo ermöglicht es ihnen, Themen zu wiederholen und ihr Verständnis zu überprüfen, bevor sie das Wissen praktisch anwenden.

02

Gemeinsame Anwendung (begleitete Fallstudie)

Kleine Teams aus 3 bis 5 Teilnehmenden wenden die im E-Learning erworbenen Kenntnisse auf ein vorgegebenes Projektszenario an. Sie klären Zweck und Ziel des Projekts, bewerten Strategien und Risiken und erarbeiten einen Projektauftrag sowie einen Projektmanagementplan.

03

Iteratives Coaching und kontinuierliches Feedback

In geplanten 30-minütigen Coaching-Sitzungen stellen die Teams ihre Zwischenergebnisse vor, diskutieren Annahmen und erhalten Rückmeldungen einer erfahrenen Coaching-Fachkraft. Dieses Feedback nutzen sie, um ihre Vorschläge vor der endgültigen Abgabe zu verbessern.

04

Dynamische Simulation und strukturierte Reflexion

In einer computergestützten Simulation treffen die Teams Projektmanagemententscheidungen bei wechselnden Prioritäten, begrenzten Ressourcen und Herausforderungen im Team. Zwischen den Simulationsrunden helfen strukturierte Nachbesprechungen, Ergebnisse zu vergleichen, Entscheidungen zu bewerten und Verbesserungen zu erkennen.

Wie die Prinzipien zusammenwirken

Das Programm verbindet drei Lernkomponenten: E-Learning, eine begleitete Fallstudie und das Projektmanagement-Simulationsspiel SimulTrain. Das E-Learning schafft eine gemeinsame Wissensgrundlage. In der begleiteten Fallstudie wenden die Teams dieses Wissen an, um einen Projektauftrag und einen Projektmanagementplan zu entwickeln. Im Simulationsspiel üben sie Projektdurchführung und -steuerung, indem sie unter wechselnden Bedingungen Entscheidungen treffen und deren Folgen beobachten. Coaching und Feedback verbinden die Komponenten. Strukturierte Nachbesprechungen der Simulation helfen den Teams, Ergebnisse auszuwerten, Entscheidungen in nachfolgenden Runden zu verbessern und Erkenntnisse auf künftige Projekte zu übertragen.

Die zusammenhängende Lernfolge lautet Wissen → Anwenden → Entscheiden → Reflektieren.

01

Komponente 01 / Wissen aufbauen

E-Learning

Eine Wissensgrundlage im eigenen Lerntempo zu den Prozessen, Praktiken und zur Fachsprache des Projektmanagements.

Diese Komponente konzentriert sich auf den individuellen Wissenserwerb über die E-Learning-Plattform. Der Kurs erläutert die Aktivitäten bei der Initiierung, Planung, Durchführung, Steuerung und dem Abschluss eines Projekts und seiner Phasen. Die Inhalte gelten für unterschiedliche Projektarten und behandeln auch prädiktive, iterative, inkrementelle und agile Ansätze. Ausführlich erläutert werden die Zusammenhänge zwischen Organisationszielen, Projektzielen, Ergebnissen, Nutzen und damit verbundenen organisatorischen Veränderungen sowie die Verbindungen zum Programm- und Portfoliomanagement.

Der Kurs umfasst rund 60 kurze animierte Videos, die gesprochene Erläuterungen mit visuellen Darstellungen verbinden und das selbstständige Lernen unterstützen. Übungen und Quizfragen vertiefen die Inhalte.

Video / E-Learning erklärt

Jede Lektion schließt mit einem Quiz ab. So können die Teilnehmenden ihre Lernfortschritte laufend überprüfen. Wissenslücken werden frühzeitig sichtbar und nicht erst in der Abschlussprüfung. Am Ende des Kurses steht eine Onlineprüfung.

Der Kurs ist jederzeit und überall verfügbar, sofern eine stabile Internetverbindung und ein Computer, Tablet oder Smartphone vorhanden sind. Angeboten wird er auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Wie viel Zeit sollten die Teilnehmenden einplanen? Ein vollständiger Durchgang dauert etwa 10 Stunden. Wer den gesamten Kurs zur Vertiefung des neu erworbenen Wissens wiederholt und die Übungen erneut zur Prüfungsvorbereitung bearbeitet, benötigt insgesamt rund 20 Stunden. Bei vier Lernstunden pro Woche lässt sich der Kurs in etwa fünf Wochen zweimal durchlaufen.

E-Learning-Materialien

Zugang zum Onlinekurs und zu ergänzenden Nachschlagewerken.

02

Komponente 02 / Wissen anwenden

Begleitete Fallstudie

Kleine Teams übertragen Konzepte in Projektentscheidungen, Projektaufträge, Pläne und begründete Lösungsvorschläge.

In der begleiteten Fallstudie wird das im E-Learning erworbene Wissen auf Vorprojektarbeiten, die Initiierung (Projektauftrag) und die Planung (Projektmanagementplan).

Gruppen aus 3 bis 5 Teilnehmenden arbeiten mit einem vorgegebenen übergreifenden Szenario, das mögliche Programme und Projekte umfasst. Jede Gruppe identifiziert darin ein bestimmtes Problem oder eine Chance und definiert das Projekt, mit dem sie sich befassen wird. Zwei Leitfragen bilden den Ausgangspunkt: „Warum wird dieses Projekt benötigt?“ und „Was wollen wir erreichen?“ Die Warum-Frage bestimmt den Projektzweck; die Was-Frage definiert das Projektziel.

Video / Begleitete Fallstudie erklärt

Die Gruppen bewerten alternative Strategien, um das Projektziel zu erreichen und das angestrebte Ergebnis zu liefern, und wählen anschließend den geeignetsten Ansatz. Sie identifizieren Stakeholder, Erfolgskriterien, erwartete Ergebnisse, Nutzen, Risiken und erste Annahmen für die Ausarbeitung des Projektauftrags. Nach dessen Fertigstellung beginnen die Teilnehmenden mit der Planung der Arbeiten, die zum Erreichen des Projektziels und zur Bereitstellung des angestrebten Ergebnisses erforderlich sind. Dazu gehören die Definition von SMART-Zielen, die zum Projektziel beitragen, die Erhebung von Anforderungen und die Festlegung eines wertorientierten Lieferansatzes. Im Mittelpunkt stehen die Festlegung der Projektbaselines für Umfang, Termine und Kosten, deren Einbindung in das übergeordnete Projektfinanzmanagement sowie die Erstellung der Managementpläne für die Durchführung und Steuerung. Diese decken Qualität, Ressourcen, Beschaffung, Kommunikation, Stakeholder-Einbindung, Risiken, Compliance, Governance und Änderungssteuerung ab.

Die Teilnehmenden wählen prädiktive und adaptive Vorgehensweisen entsprechend den Merkmalen und Anforderungen der verschiedenen Bestandteile der Projektlösung aus und wenden sie an. Wo es sinnvoll ist, verbinden sie diese zu einem hybriden Vorgehensmodell.

Die Gruppen arbeiten außerhalb der Lehrveranstaltungen, vor Ort oder online, und bringen ihre Entwürfe in die geplanten 30-minütigen Coaching-Sitzungen ein. Das Feedback der Coaching-Fachkraft nutzen sie, um nachfolgende Versionen zu verbessern.

Materialien zur Fallstudie

Aufgabenstellung, Projektszenario und Beispieldokumente für die begleitete Gruppenarbeit.

03

Komponente 03 / Entscheidungen treffen

Projektmanagementsimulation

Wechselnde Rahmenbedingungen, Ressourcenengpässe, Zielkonflikte und die Folgen von Managemententscheidungen erleben.

Die Projektmanagementsimulation SimulTrain bietet Teams eine dynamische Umgebung, um Durchführung, Steuerung, Neuplanung und Projektabschluss unter sich ändernden Bedingungen zu üben.

Anders als reine Planungsübungen bildet die Simulation den Druck der Projektdurchführung ab. Beispielsweise kann ein Auftraggeber seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, Linienvorgesetzte können zugesagte Ressourcen zurückziehen oder die Prioritäten der Organisation können sich verschieben. Die Motivation des Projektteams kann sich durch die Entscheidungen der Teilnehmenden verändern. Beschwerden, Änderungen und neue Risiken treten auf. Die Qualität kann hinter den Erwartungen zurückbleiben, und die Handlungen der Teilnehmenden können Verzögerungen oder Budgetüberschreitungen verursachen. Telefonanrufe, Sprachnachrichten und Entscheidungen unter Zeitdruck machen das Erlebnis interaktiv.

Video / Projektmanagementsimulation erklärt

Neben technischen Zielkonflikten üben die Teilnehmenden die Führungsaufgaben des Projektmanagements: das Team motivieren, auf Anliegen der Stakeholder eingehen und die menschlichen Auswirkungen von Entscheidungen berücksichtigen.

Zwischen den Simulationsrunden vergleichen die Teams Ergebnisse hinsichtlich Kosten, Terminen, Qualität und Teammotivation. Gemeinsam mit der Coaching-Fachkraft untersuchen sie, welche Entscheidungen erfolgreich waren, was nicht funktionierte und wie sie sich in den folgenden Runden verbessern können.

Materialien zur Simulation

Einführungen, Anleitungen, Projektbeschreibung und Zugang zur Demoversion.

Über individuelles Lernen hinaus

Zusammenarbeit und Coaching

Im Action-Learning-Ansatz verbinden Zusammenarbeit, Coaching und gemeinsame Reflexion das E-Learning, die begleitete Fallstudie und die Projektmanagementsimulation zu einem integrierten Lernweg.

01 / Die zentrale Funktion

Lernen durch Feedback verbinden

Feedback ist Bestandteil der laufenden Arbeit und wird nicht auf die endgültige Abgabe verschoben. Die Teams stellen aufeinanderfolgende Entwürfe vor, diskutieren Annahmen und überarbeiten ihre Vorschläge anhand des Coachings. Dieser iterative Kreislauf verbessert sowohl die Qualität der Projektdokumente als auch die Fähigkeit der Teilnehmenden, konstruktiv mit Kritik umzugehen.

02 / Coaching-Sitzungen

Dreißig Minuten gezieltes Coaching

Kleingruppen aus 3 bis 5 Teilnehmenden treffen sich regelmäßig mit einer erfahrenen Coaching-Fachkraft zu geplanten 30-minütigen Sitzungen. Die Teams stellen ihre Zwischenergebnisse vor, darunter Projektzweck, Strategie, Risikobewertungen, Projektauftrag und Projektmanagementplan.

Die Coaching-Fachkraft hinterfragt Annahmen, gibt konstruktive Rückmeldungen und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Durch die frühzeitige Bearbeitung von Schwächen können die Teilnehmenden ihre Arbeit stärken und lernen, professionelles Feedback anzunehmen, zu diskutieren und umzusetzen.

03 / Zusammenarbeit und Durchführung

Vor Ort, online oder hybrid

Teamarbeit, Coaching und Simulationsaktivitäten können vor Ort, online oder in hybrider Formstattfinden. Microsoft Teams oder die vorhandene digitale Umgebung einer Bildungseinrichtung können Gruppentreffen außerhalb der Lehrveranstaltungen, geplantes Coaching, gemeinsame Dokumente und Nachbesprechungen für alle Kurskomponenten unterstützen. Die Durchführung kann auch über das bestehende Lernmanagementsystem (LMS)einer Institution koordiniert werden.

Video / Online-Zusammenarbeit

Kursübergreifende Systeme

Kursorganisation

Die folgenden Verwaltungsunterlagen unterstützen die Koordination, Terminplanung und Bewertung aller drei Lernkomponenten. Die verlinkten Unterlagen sind Beispieldateien und keine tatsächlichen Teilnehmeranmeldungen.

Leistungsbewertung

Bewertungsschemata

Unterschiedliche Kurskonfigurationen verwenden unterschiedliche Leistungsnachweise und Gewichtungen. Die folgenden Beispiele sind Alternativen und kein einheitliches, verbindliches Schema.

SchemaBewertete KomponentenGewichtung je Komponente
AProjektauftrag; Onlineprüfungje 50 %
BProjektauftrag; Projektmanagementplan; Onlineprüfungje 1/3
CProjektauftrag; Projektmanagementplan; Onlineprüfung; Projektmanagementsimulationje 25 %
DProjektauftrag; Projektmanagementplanje 50 %
EProjektmanagementplan; Projektmanagementsimulationje 50 %

Hierbei handelt es sich um alternative Bewertungsschemata für Kurse, nicht um die Kriterien der CPPM-Zertifizierung. Für CPPM gelten gesonderte Anforderungen, darunter der Abschluss aller drei Lernkomponenten und ein übergreifender Leistungsmaßstab; siehe CPPM-Zertifizierung.

Programmkonfigurationen, Formate und Zeitpläne

Anpassbar an
unterschiedliche Kontexte.

Die Lernarchitektur eignet sich für Bachelor- und Masterstudiengänge, Weiterbildung, berufliche Qualifizierung sowie Schulungen in Unternehmen und anderen Organisationen. Die drei Komponenten können einzeln, in ausgewählten Kombinationen oder als vollständiges integriertes Programm eingesetzt werden. Die folgenden Beispiele zeigen sowohl semesterbasierte akademische Lernwege als auch flexible Formate für Fachkräfte und Organisationen.

01 / Erweiterter Lernweg

Format mit zwei Semestern

2 Unterrichtsstunden pro Woche

Erstes Semester (Grundlagenphase)

  • E-Learning: Individuelles, selbstgesteuertes Grundlagenstudium.
  • Begleitete Fallstudie, Teil 1: Erarbeitung des Projektauftrags.
  • Bewertung: Onlineprüfung zum Grundlagenwissen.

Der erfolgreiche Abschluss des ersten Semesters qualifiziert die Teilnehmenden für den Aufbaukurs im zweiten Semester.

Zweites Semester (Vertiefungsphase)

  • Begleitete Fallstudie, Teil 2: Erarbeitung des detaillierten Projektmanagementplans.
  • Projektmanagementsimulation: Dynamische, teambasierte Simulation von Projektdurchführung und -steuerung unter sich ändernden Bedingungen.

02 / Intensiver Lernweg

Format mit einem Semester

4 Unterrichtsstunden pro Woche

Alle Komponenten in einem Semester

  • E-Learning: Grundlagenwissen im Projektmanagement.
  • Begleitete Fallstudie, Teile 1 und 2: Projektauftrag und Projektmanagementplan.
  • Bewertung: Onlineprüfung.
  • Projektmanagementsimulation: Teambasiertes Üben von Durchführung, Steuerung und Entscheidungsfindung.

Der integrierte Kurs wird innerhalb eines einzigen Semesters abgeschlossen.

03 / Flexibler Lernweg

Berufliche und betriebliche Weiterbildung

Formate und Zeitpläne abgestimmt auf den Schulungskontext

Für wen ist das Angebot geeignet?

Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen, Berufsverbände und Weiterbildungsanbieter.

Wie kann das Programm durchgeführt werden?

Die drei Komponenten können einzeln, in ausgewählten Kombinationen oder als vollständiger Lernweg genutzt werden. Selbstgesteuertes Lernen, Gruppenarbeit, Coaching und Simulation lassen sich vor Ort, online oder hybrid durchführen, ohne an einen festen Semesterkalender gebunden zu sein.

Anwendung in Organisationen

Unternehmensgruppen können für die begleitete Fallstudie eine reale organisatorische Herausforderung bearbeiten. Die eigenständige SimulTrain-Simulation ermöglicht es, Projektdurchführung, -steuerung und Entscheidungsfindung unter wechselnden Bedingungen zu üben. Dauer und Abfolge richten sich nach den ausgewählten Komponenten und Lernzielen.

Ein besonderer Nutzen für Organisationen

Reale Herausforderungen. Konkreter Nutzen für die Organisation.

Die begleitete Fallstudie kann auf tatsächlichen Problemen und Chancen der teilnehmenden Organisation beruhen. In Teams erarbeiten die Teilnehmenden praktische Lösungen und die zugehörigen Projektpläne, die sich zur Umsetzung direkt an den Arbeitsplatz übertragen lassen. Die Weiterbildung erzeugt damit einen dreifachen Nutzen: Die Teilnehmenden stärken ihre Projektmanagementkompetenzen, entwickeln sich als Team weiter und liefern der Organisation umsetzbare Lösungen sowie einen unmittelbaren praktischen Gegenwert für ihre Investition in die Weiterbildung.

Die beiden akademischen Beispiele verwenden Unterrichtsstunden pro Woche. Jede Einrichtung legt die Dauer ihrer Unterrichtseinheiten selbst fest. Nichtakademische Formate folgen individuell vereinbarten Zeitplänen.

Optionaler beruflicher Qualifikationsnachweis

Nachweis
praktischer Kompetenz.

Der Certified Practitioner in Project Management (CPPM) ist ein optionaler beruflicher Qualifikationsnachweis, ausgestellt vom Excellenter Institute in Freiburg, Deutschland. Er beruht auf internationalen Projektmanagementnormen, darunter ISO 21502, und bescheinigt nachgewiesenes theoretisches Wissen sowie praktische Projektmanagementkompetenz. Eine bloße Kursteilnahme genügt dafür nicht.

Berufliche Relevanz

Wachsende Nachfrage nach Projektmanagementfachkräften

Das begleitende Video behandelt die Nachfrage nach Projektmanagementfachkräften und die Bedeutung praktischer Kompetenzen in diesem Berufsfeld.

Für Einzelpersonen: Ein Qualifikationsnachweis über geprüftes Wissen und praktische Kompetenz. Für Organisationen: Eine Möglichkeit, die Leistungen der Teilnehmenden anzuerkennen. Die zugrunde liegende Weiterbildung fördert Planung, Risikomanagement, Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung. Betriebliche Gruppenschulungen können eine Fallstudie verwenden, die auf einer realen organisatorischen Herausforderung beruht.

Video / Nachfrage nach Projektmanagementfachkräften

Qualifikationsanforderungen

Wie man CPPM erwirbt

Die Teilnehmenden absolvieren alle drei Lernkomponentenund weisen dabei Wissen, Anwendungskompetenz und praktische Entscheidungsfähigkeit nach.

E-Learning und Prüfung

Nachweis von Projektmanagementwissen gemäß ISO 21502 in der Onlineprüfung.

Begleitete Fallstudie

Strategien und Risiken bewerten und in gemeinsamer Arbeit einen Projektauftrag sowie einen Projektmanagementplan erstellen.

Projektmanagementsimulation

Entscheidungen unter wechselnden Bedingungen hinsichtlich Zeit, Kosten, Qualität, Stakeholdern und Team treffen.

CPPM-Leistungsanforderung: Abschluss aller drei Lernkomponenten und ein bewertetes Gesamtergebnis von mindestens 80 %. Der Lernweg kann in einem Semester oder über ein Grundlagen- und ein Vertiefungssemester abgeschlossen werden. Weitere Zertifizierungsbedingungen können gelten. Die aktuell gültigen Bedingungen sind beim Excellenter Institute zu erfragen.

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